Yoga Beach Festival

*Werbung enthalten

Okay, ein Yoga-Post geht noch, oder? Ich verspreche,danach kommt wieder was anderes.

Ich komme grad vom heutigen Yoga Beach Festival München… hier ein paar Eindrücke .
Unterm Strich hat es sich für mich wieder einmal gelohnt. Als ich das Ticket vor zwei Wochen gekauft hatte, war meine grösste Sorge ja, wie ich mit der prallen Sonne und den Temperaturen zurecht kommen werde, da hatten wir hier im Süden 36°C – nunja, ich hab dann gestern gleich mal den Badeanzug aus der Tasche ausgepackt und daheim gelassen und das Auftragen der Sonnencreme war heut auch nur aus Gewohnheit.
Ganz gegenteilig wars – es schüttete wie aus Kübeln (zum Glück hat der Veranstalter kurzfristig ein Zelt aufgebaut), nachts waren auch schon Gewitter und der Sand war so kühl von unten, dass es mitunter an der Grenze zum unangenehmen war. Der erste Flow war sehr ruhig und am Ende hatte ich echt kalte Füße. Zum Glück fands das meiste im stehen statt. Sitzen oder lange liegen hätte ich da nicht wollen. Das sommerliche Rahmenprogramm auf dem Gelände der Ruderregatta war damit natürlich komplett im Eimer, schade. SUPyoga bspw wurde wegen der Gewittergefahr gecancelt, sonnen und baden war auch nicht drin. Das wiederum führte dazu, dass ich von Kurs zu Kurs gleich auf der Matte blieb und deshalb jetzt auch früher heim bin, denn nach 4 Stunden Daueranstrengung bringt es nicht mehr viel und man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist.
Die Veranstaltung begann recht früh um 8 Uhr. Die erste Stunde war okay bis so lala. Ich fand es etwas bedenklich, dass sich die Kursleiterin zum Ende zu einer AcroYoga-Geschichte verleiten liess. Dem Übungspartner mit den Füssen ins Kreuz zu steigen ist m.E. nicht ganz ohne und ich habe da viele gesehen, die der anderen nicht am Becken sondern im ISG standen… da hab ich mich ausgeklinkt. Danach wurde es flotter und es gab schnittige Vinyasa Flows, bei denen einem dann ganz gut warm wurde (immer begleitet vom prasseln des Regens auf dem Zeltdach – nett ). Hätten wir an der Stelle nicht eine Zeltseite geöffnet, wäre es vermutlich bald so dampfig geworden, dass wir eine Bikramstunde gleich gratis obendrauf gehabt hätten.
Ganz ganz toll war die für mich letzte Stunde (wie gesagt, wenns am schönsten ist…). Die war fordernd und auch voller Humor und hat zudem auch noch ganz viel Stoff zum mal drüber nachdenken mitgegeben. Ging viel nach innen – spüren, nachspüren, überwinden, aushalten. Menschlich einfach auch toll, was da rüber kam.
Wer irgendwann mal den Namen Dennis Wittmann als Kursleiter liest, dem kann ich nur empfehlen hinzugehen. Das war die seit langem beste Stunde, die ich hatte. Wenn nicht sogar die beste. Danke dafür.

Toll wenn man am Ende des Tages nicht nur Spass hatte, sondern auch noch wieder etwas dazu gelernt hat.

Jetzt habe ich mir den Strandsand aus der Matte geklopft, sitz hier chillig mit meinen Katern und einem Kakao und freu mich auf den Muskelkater morgen 😉

Namaste.

 

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